Tipps

Gedichte von Achleitner: "ins hian naigschdaubd“

Lexikon | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Mit ungebremster Energie verfolgt Friedrich Achleitner (Jg. 1930), nachdem er als Architekturprofessor in Pension gegangen ist und seinen monumentalen Führer zur "Österreichischen Architektur“ abgeschlossen hat, seine Ende der 50er-Jahre im Kreise der Wiener Gruppe begonnene Textarbeit weiter. Nach dem Kurzprosaband "der springende punkt“ erscheint nun bei Zsolnay eine Sammlung von Dialektgedichten. In "iwahaubbd“ spürt der gebürtige Oberösterreicher dem Innviertler Dialekt nach, mit dem er aufgewachsen ist. Sprachexperimente und derbe Gstanzln greifen ineinander: "iwahaubbd iwahaubbd / hods den ins hian naigschdaubd / immahin immahin / is iazd wos drin.“ Buchpräsentation. SF

Alte Schmiede, Mo 20.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige