Vernissagen

Zur Jazzmusik der wilden 20er-Jahre

Lexikon | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Unter dem Begriff "post black“ wurde in den USA die Haltung afroamerikanerischer Künstler bezeichnet, die nicht mehr mit dem Label "black artists“ bezeichnet werden wollten. Jenseits von Identitätszuschreibungen suchen sie kritische Ausdrucksweisen, die auch auf die afroamerikanische Geschichte referieren. Die Ausstellung "Ask Yo Mama“ bringt nun künstlerische Arbeiten zusammen, die sich auf "schwarzen Sound“ beziehen. So geht die Kuratorin Ina Wudtke in ihrer Arbeit Künstlerinnen im deutschsprachigen Raum nach, die in den 20er- und 30er-Jahren mit Jazz arbeiteten. Die Wandarbeit "devotional wallpaper“ von Sonia Boyce ist mit 200 Namen von schwarzen Musikerinnen bedruckt. Die Künstlerin Ihu Anyanwu aka G. Riho wird zur Eröffnung der Schau eine gemeinsam mit Constanze Schweiger konzipierte Performance zeigen. NS

Kunstraum NÖ, Do 19.00; bis 10.12.


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