Biofeigen aus Simmering

Extra | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Der Biomarkt in Wien wächst und wächst. Ein bisschen von dem, was es an "Bio“ in der Stadt zu kaufen gibt, wird gleich hier geerntet

Erntedank: Birgit Wittstock, Christopher Wurmdobler

Man muss nur aufs Rad steigen, von Wiens Zentrum Richtung Süden fahren. Vorbei an der Großbaustelle für den Hauptbahnhof, quer durch Favoriten. Verteilerkreis, links die Plattenbauten der Per-Albin-Hansson-Siedlung. Dann wird die Stadt zum Dorf, und plötzlich steht man auf einem Acker.

Hier in Rothneusiedl, wo vielleicht eines Tages die U1 ihre Endstation haben wird, führt Rudolf Hascha seit Mitte der 80er-Jahre jenen Hof, den schon sein Vater bewirtschaftet hat. Doch statt wie dieser Fisolen fürs Dosengemüse zu produzieren, hat der Sohn Hendln und Schafe, baut Getreide und Gemüse an. Alles biologisch mit Güte und Siegel. Bis zu 300 Öko-Parzellen hat Hascha vermietet, Selbsterntefelder, wo gehetzte Stadtmenschen zurück zur Natur finden und Gemüse für den Eigenbedarf ernten. Die Stadtflucht geht


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