Viele Affären, wenige Antworten: Die Aufarbeitung der Skandale soll beginnen

Politik | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Ja, nein, vielleicht: Österreichs Politikbetrieb wird zurzeit von so vielen Skandalen geplagt, dass jede Partei ihre eigenen Affären hat, die sie mal weniger gerne (wenn sie selbst betroffen ist), mal besonders gerne (wenn die Konkurrenz betroffen ist) von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss aufgeklärt sehen will. Er könnte noch im Oktober beginnen. Hier ein Überblick über die jüngsten Fälle, die Thema eines U-Ausschusses werden könnten (für alle folgenden Akteure gilt die Unschuldsvermutung):

Eurofighter

Herbert Scheibner, von 2000 bis 2003 FPÖ-Verteidigungsminister, soll im Jahr 2010 von der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH 60.000 Euro über seine in Wien registrierte Firma Business Development GmbH erhalten haben - angeblich dafür, dass er in einem arabischen Land der Eurofighter GmbH eine Präsentation ermöglicht habe. Zudem sollen der Munitionshersteller Saltech AG 30.000 Euro sowie die Alpine Bau GmbH 350.000 Euro an eine Firma in den Vereinigten Arabischen Emiraten


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige