Zelten mit Büchern neben dem Burgtheater

Feuilleton | Reportage: Lisa Kiss | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Lesen die wirklich die ganze Nacht? Ein Kontrollbesuch beim 24-Stunden-Lesemarathon "Rund um die Burg“

Fast hätte der 24-Stunden-Lesemarathon sein 20-jähriges Jubiläum gar nicht erreicht, hatte es doch letztes Jahr so ausgehen, als würde er wegen Sponsorenmangels ausfallen.

Doch Totgesagte leben länger. Und so feiert "Rund um die Burg“ das große Jubiläum mit dem gleichen Konzept wie schon 1991: Etablierte Schriftsteller und förderungswürdiger Autorennachwuchs lesen im Halbstundentakt aus ihren Werken, ab Mitternacht wird’s kriminell und ab drei Uhr früh erotisch. Wem gefällt, was er hört, kann das Buch gleich nach der Lesung vor Ort kaufen, mit dem Schriftsteller plaudern oder sich ein Autogramm holen.

Die Krimilesungen im noch gut besuchten großen Lesezelt neben dem Burgtheater eröffnet Stefan Slupetzky mit Geschichten aus dem Sportmilieu. Exakt 30 Minuten später betritt Publikumsliebling Alfred Komarek die Lesebühne und bringt Auszüge aus der Kurzgeschichtensammlung


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