"Mir kommt schon vor, dass Wien hipper wird“

Feuilleton | Interview: Gerhard Stöger | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Das neue Musikfestival Waves Vienna macht Wien fünf Tage lang zur Popmetropole. Direktor Thomas Heher sagt, warum

Graz hat Spring, Elevate und den Steirischen Herbst, Krems das Donaufestival. In Wien gibt es dagegen seit der Elektronik-Reihe Phonotaktik (zuletzt: 2002) kein Popfestival mehr, das über die Grenzen der Stadt hinaus wahrgenommen wird. Waves Vienna will diese Lücke füllen. Veranstaltet vom Monopol-Verlag, der unter anderem die Popmagazine TBA und The Gap herausgibt, kombiniert Waves von 28. September bis 2. Oktober eine Branchenkonferenz mit einem Musikfestival. Auf insgesamt zwölf Bühnen finden rund 80 Veranstaltungen zwischen Gitarrenmusik und Elektronik statt. Thomas Heher, 36, TBA-Herausgeber und Neo-Festivaldirektor, erklärt im Gespräch die Idee und das Konzept hinter Waves Vienna.

Falter: Die veranstaltungsintensive Festivalsaison ist gerade zu Ende gegangen. Braucht es da wirklich noch ein weiteres Musikfestival?

Thomas Heher: Ursprünglich ging es uns gar nicht


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