"Für Kenner ist das eine Lachnummer“

Feuilleton | Revision: Matthias Dusini | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Der Banker Herbert Stepic zeigt im Bank-Austria-Kunstforum seine Sammlung von Kunst aus Afrika. Handelt es sich dabei um Flohmarktsouvenirs?

Er sammle afrikanische Stammeskunst, weil ihn deren Authentizität fasziniere, sagte der Manager Herbert Stepic, als er Ende August seine Werke präsentierte. Ein wissenschaftlicher Katalog, das renommierte Bank-Austria-Kunstforum als Ausstellungsort und jahrtausendealte Terrakottaskulpturen vermittelten den Eindruck, da zeige ein Kenner traditioneller Kunst aus Afrika zum ersten Mal seine Schätze.

Interviews erschienen, auf der Vernissage versammelten sich die Mächtigen des Landes um einen der Großen des Raiffeisen-Konzerns. André Heller lobte im Katalog den "qualitätsliebenden Herrn“. Auch manche Kritiker ließen sich blenden: "Eine prächtige Sammlung“, hieß es etwa im Falter (35/11).

"Für Kenner eine Lachnummer“, widerspricht nun der Schweizer Sammler Udo Horstmann, dem eine Ausgabe des Katalogs in die Hände fiel. "Für Nichtkenner ist


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