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Feuilleton | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Neues Festival

Letzte Woche wurde im Gemeinderat die Förderung der "Wienwoche“ beschlossen, eines kulturpolitischen Prestigeprojekts der Grünen (siehe auch Kommentar auf Seite 6). Die Wienwoche soll, mit nächstem Jahr beginnend, jeden Herbst stattfinden. "Es wird ein Vorzeigemodell in Sache Transparenz“, erläutert der grüne Kultursprecher Klaus Werner-Lobo. Zunächst initiierte Lobo die Gründung des Vereins zur Förderung der Stadtbenutzung, der den Posten eines Projektleiters ausschreibt.

Im Vorstand des Vereins sitzen die Kunsthistorikerin Luisa Ziaja, der Filmemacher und ehemalige Falter-Redakteur Markus Wailand und Martin Fritz, der das oberösterreichische Festival der Regionen kuratierte. Dieses Festival nennt Werner-Lobo als Vorbild: "Es geht um soziale Hotspots, Konfliktfelder und Bruchlinien.“ Das Budget beträgt 550.000 Euro und stammt aus dem Topf der Parteifeste: 450.000 Euro werden dem ÖVP-Stadtfest abgezwackt, 100.000 Euro dem Donauinselfest der SPÖ.

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