7 Sachen die Sie über MARONI eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Ist es echt schon wieder so weit?

Ja. Vergangenes Wochenende haben die ersten Maronibrater ihre Stände geöffnet und Kastanien auf den Grill geworfen. Jetzt hat man die Qual der Wahl zwischen Maronieis und gebratenen Maroni.

Zu welcher Art Frucht zählen Maroni?

Maroni gehören zu den Nüssen, auch wenn sie vorwiegend aus Kohlehydraten und nicht aus Fetten bestehen.

Kann man normale Kastanien eigentlich auch essen?

Rosskastanien von der Prater-Hauptallee schmecken nicht nur bitter, sie sind für den Menschen auch giftig. Sie enthalten seifenähnliche Stoffe, die Saponine, die die roten Blutkörperchen zum Platzen bringen.

Heißt das, dass Kastanien tödlich sind?

Die Menge macht das Gift. Aber immerhin kann bereits eine einzige Rosskastanie Übelkeit und Bauchschmerzen auslösen. Somit wird wohl kaum jemand freiwillig die tödliche Menge essen.

Dabei sehen Maroni und Kastanien beinahe gleich aus ...

Trotz ihres ähnlichen Aussehens gehören Edelkastanien, von denen die Maroni stammen, und die bei uns wachsenden Rosskastanien verschiedenen Familien an.

Stimmt es, dass man Kastanien auch als Biowaschmittel verwenden kann?

Die Edelkastanie zählt zu den Buchengewächsen und die Rosskasta-nie zur Familie der Seifenbaumgewächse. Wenn man sie in Wasser einweicht, geben sie diese Saponine frei, und es entsteht eine seifige Waschsubstanz, mit der man sogar umweltfreundlich Wäsche waschen kann.

Und was ist mit der Amerikanischen Kastanie?

Die gehört auch zu den Buchengewächsen und ist somit genießbar. Man kann sie roh oder geröstet essen.


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