O’zapft is’!

Stadtleben | Vorschau: Birgit Wittstock | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Kommendes Wochenende eröffnet die erste Wiener Wiesn - ein Blick hinter die Zeltplanen Schlager, heiser mitgegrölt; schunkeln bis zum Umkippen, tiefe Dirndldekolletees, noch tiefere Sprüche und fliegende Fäuste - oans, zwoa, drei, g’suffa: Die Wiesn hat begonnen. Während seit vergangenem Wochenende auf der Münchner Theresienwiese zum 178. Mal das Oktoberfest steigt und sich die Stadt 22 Tage im Ausnahmezustand befindet, ist man auf der Wiener Kaiserwiese damit beschäftigt, Zelte hochzuziehen, Container aufzubauen, Kabel zu verlegen und Gerüste zu verschrauben. Dass am kommenden Wochenende vor dem Riesenrad Tausende Menschen das erste Wiener Oktoberfest feiern sollen, ist noch schwer vorstellbar. Das Areal, das mit Gitterzäunen abgesperrt ist, nimmt sich mit seinen nicht einmal 10.000 Quadratmetern gemessen an der 42 Hektar großen Original-Wiesn überaus bescheiden aus: Das Wiener Fest hat die Dimension eines etwas größeren Kirtages. Selbst das größte Zelt wirkt


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