Basics

Lasst uns Palatschinken braten! Wie? Ihr werdet’s gleich erraten!

Grundkurs Kochen (137)

Stadtleben | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Palatschinken waren immer schon eine super Sache. Auch in einem Alter, in dem alles, was laut den Großen wichtig war, um auch einmal so groß zu werden, ekelhaft schmeckte. Die Palatschinke war quasi der kleinste gemeinsame Nenner. Neben Pommes frites vielleicht. Aber die Palatschinke ist auch Freund der Erwachsenen: Man muss ja nicht immer Nutella oder Marillenmarmelade einrollen.

Wenn man sich ansieht, was die Franzosen so alles in ihre Crêpes füllen, dann weiß man, dass es sich bei Palatschinken nicht notgedrungen um ein plumpes Kinderessen handelt. Für vier Personen verrühre man vier Eier, 250 Gramm glattes Mehl mit einem halben Liter Milch und füge eine Prise Salz hinzu. Das Ganze soll eine glatte Masse sein, die zäh vom Schneebesen tropft.

Das A und O für die perfekte Palatschinke ist eine gute Pfanne: am besten eine schwere Gusseisenpfanne, oder aber - für Fettphobiker - eine dieser hypermodernen, nanobeschichteten. Erhitzen, Sonnenblumenöl darin verteilen, sodass der ganze Pfannenboden fettglänzt. Dann einen Schöpflöffel des flüssigen Teiges hinein, und die Pfanne drehen, so dass sich der Teig über den ganzen Boden dünn verteilen kann. Die Palatschinke braten, bis sie fest wird und sich der Rand abzulösen beginnt. Dann wendet man sie. Entweder mit einem Bratenwender oder man wirft sie mit Schwung aus dem Handgelenk und sieht zu, wie sie sich in der Luft dreht und im besten Fall wieder in der Pfanne landet. Weiter zur nächsten. bw


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