Alles hat seine Grenzen

Sperrzonenbegehung: Tiz Schaffer | Steiermark | aus FALTER 38/11 vom 21.09.2011

Die Aktivitäten im Festivaldistrikt des steirischen herbst sind nur etwas für mutige Besucher

Wenn diese Woche der steirische herbst in der Gegend hinter dem Kunsthaus seinen Festivaldistrikt ausruft, fügt er der Geschichte künstlerischer Landnahme ein neues Kapitel hinzu. Während das Festival in den letzten beiden Jahren Kulturinstitutionen, zuerst das Orpheum und dann das Forum Stadtpark, mit auffälligen baulichen Maßnahmen zum Festivalzentrum adelte und dabei eher in die Höhe ging, geht es nun im Bezirk Lend in die Breite.

Schreitet man die Mariahilferstraße vom Kunsthaus bis zum Mariahilferplatz ab und behält dabei die Seitengassen im Auge, dann hat man den Distrikt erschlossen. Und weil ohne Grenzen auf dieser Welt rein gar nichts funktioniert, hat sich die Künstlerin Maruša Sagadin überlegt, wie man mit künstlerischer Intervention dem "Städtchen in der Stadt“ seine Grenzen gibt, dabei aber auf Zöllner und Schlagbalken verzichtet. Sie hat ausladend dimensionierte Leuchtschriften

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