Seinesgleichen geschieht  

Inserate, Inserate. Endlich färbt sich der Sumpf auch rot!

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Die Gegenpropaganda hat gegriffen. Selbst die "Tagesthemen“ des öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehens machten das Skandalland Österreich zum Thema. Angeführt wurde die Skandalparade von den Inseratenvergaben des Bundeskanzlers. Die deutschen Kollegen kapierten nicht, dass ein Unterschied zu jener persönlichen Bereicherung besteht, welche die Justiz und das restliche Österreich in all den schwarz-blauen Fällen vermuten.

Der rote Skandal um die von Werner Faymann und Josef Ostermayer vergebenen Inserate ist einer; aber auf andere Weise, als er uns präsentiert wird. Vorgeworfen wird Faymann von seinen politischen Gegnern, er habe als Stadtrat und Infrastrukturminister Einfluss auf die Vergabe von Inseraten staatsnaher Betriebe genommen, um für sich Reklame zu machen und befreundete Medien zu begünstigen.

Finanzministerin Maria Fekter nennt Faymann deshalb einen, der "in die Kassen staatsnaher Betriebe hineingreift“. (ZiB2, 26. September). Ein Dieb? Faymann gab Anweisungen,

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige