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Bücher, kurz besprochen

Politik | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Zuckerbrot und Zusammenarbeit

Nicht der Niedergang der amerikanischen Macht sei das Problem, sondern das "Unvermögen zu erkennen, dass auch das größte Land seine Ziele nicht ohne die Hilfe anderer erreichen kann“, schreibt der Politologe Joseph Nye. Mit seinem neuen Buch "Macht im 21. Jahrhundert“ will er vor allem zum besseren Verständnis davon beitragen, wie Macht in unserer Epoche funktioniert. Es brauche eine Kombination aus harter und weicher Macht - "Smart Power“, wie es der Autor nennt -, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen zu können. Denn ausschließlich mit harter, militärischer Kraft ist Bedrohungen wie Klimawandel, Pandemien oder Terrorismus nicht beizukommen, argumentiert Nye, der unter Bill Clinton stellvertretender Verteidigungsminister war.

Im Aufstieg von nichtstaatlichen Akteuren wie Cyberkriminellen oder Terroristen, die durch die Informationsrevolution über neue starke Machtmittel verfügen, sieht er das größte Problem der nächsten


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