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Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Wer braucht noch Fernseher zum Fernsehen?

Smartphones mit Riesendisplay liegen bekanntlich im Trend. Für die immer monströseren Bildschirme gibt es nur eine einzige Rechtfertigung: das Betrachten von Videos. Was heutige Geräte in dieser Hinsicht leisten, ist schon erstaunlich. Keine Rede mehr von verrauschten, pixeligen Bildern wie noch vor einigen Jahren. Sogar Full-HD-Filme lassen sich auf den besseren Geräten wiedergeben. Besonders interessant werden Video-Smartphones in Verbindung mit dem Fernseher. Viele Geräte verfügen bereits über eine HDMI-Schnittstelle, mit der sich Videos problemlos aufs Fernsehgerät übertragen lassen.

Ein typisches Beispiel ist das LG P920 Optimus 3D (rund 400 Euro). Das Handy hat alles, was man für Videos braucht: Ein farbstarkes 4,3-Zoll-Display, eine gute 5-Megapixel-Kamera - und 8 Gigabyte internen Speicher, per Karte auf sagenhafte 32 GB erweiterbar. Hinzu kommt eine Micro-HDMI-Buchse fürs Fernsehgerät. Ob man die 3D-Funktionalität braucht, mit der das Gerät beworben wird, ist eine andere Frage. Bei professionellen Filmen und Spielen ist die räumliche Wirkung durchaus beeindruckend, bei selbst aufgenommenen Bildern und Videos sieht es anders aus.

Wer auf Videos in 3D steht, sollte das Optimus jedenfalls mit einem 3D-Flatscreen-Fernseher verbinden. Für Videofans ist das Optimus 3D auf alle Fälle eine gute Wahl. Allerdings fragt sich immer noch, warum man sich Videos eigentlich auf dem Smartphone anschauen soll - und nicht gleich auf einem noch größeren Tablet-Gerät.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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