Wem heut ned schlecht is, des kann ka Guada sein

Feuilleton | Reportage: Gerhard Stöger | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Der ehemalige Austropopkaiser Wolfgang Ambros lud zum Weintrinken und zur Präsentation seiner Biografie nach Grinzing

A ls Ottakringer aus Überzeugung verschlägt es einen ja kaum einmal in den 19. Hieb. Ruft Wolfgang Ambros, fährt man mit der U4 aber doch nach Heiligenstadt und weiter mit dem 38A, bis der Charakter der Gegend langsam ländlich wird.

Dort, beim Pfarrwirt in Grinzing, wo Weinverweigerung als Fauxpas gilt, präsentiert der Altaustropopper im rustikalen Karohemd seine Biografie. Die Aufregung war bereits im Vorfeld groß: Aussagen über den koksenden Fendrich sorgten für das Ende einer Männerfreundschaft. 70 Stunden Interviewmaterial liegen den Lebenserinnerungen zugrunde. Die Society-Journalisten Andrea Fehringer und Thomas Kopf haben daraus ein teils unfreiwillig komisches Buch geformt (dazu demnächst mehr im Falter).

Eineinhalb Jahre habe man daran gearbeitet, erklärt Kopf bei der Pressekonferenz, die um Punkt 17.30 Uhr beginnt. "Wir waren Skifahren in Tirol, Bootfahren


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