Neue Platten  

Feuilleton | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Kurz besprochen: Tori Amos auf klassischen Pfaden und andere musikalische Schönheiten

Pop 

Tori Amos: Night of Hunters Tori Amos kennt man als Freundin des Konzeptuellen und der Maßlosigkeit. Hier ist sie ganz in ihrem Element. Die 14 teils sehr ausladenden Lieder handeln vom Ende einer Liebe, wobei sich Amos musikalisch von unterschiedlichen Werken der Klassik inspirieren ließ: Bach und Debussy finden sich ebenso in den Credits wie Schumann, Chopin, Satie und Schubert. Begleitet von Bläsern und dem polnischen Streichquartett Apollon Musagéte klingt die Sängerin und Pianistin so wenig nach konventionellem Pop wie nie zuvor - und so gut, wie schon lange nicht mehr. (Deutsche Grammophon) gs

Live: 25.10., Wiener Stadthalle

Socalled: Ghettoblaster Josh Dolgin ist Comiczeichner, Filmemacher, Fotograf, Zauberer - und Musiker. Als Socalled bringt der umtriebige junge Kanadier zwei Welten zusammen, die bisher nichts voneinander wussten: Hip-Hop und Klezmer. Und siehe da, es funktioniert ganz


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