Ohren auf  

Wenn der Sprechgesang voll bauert

Sammelkritik: neuer Mundart-Rap aus Österreich

Feuilleton | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Mundart-Rap oder Slangster-Rap, wie es in der Szene heißt, hat anderswo schon lange Tradition. In der Schweiz schaffen es Hip-Hopper mit schwyzerdütschen Texten seit Jahren auf Toppositionen der Charts. Hierzulande waren es längere Zeit vor allem die Altväter Texta und jüngere Kollegen aus Linz, die den Dialekt hochhielten. Dann "passierte“ Skeros Hit "Kabinenparty“, und Die Vamummtn traten auf den Plan - und seither wird Mundart-Rap bis in die Großraum- und Dorfdisco hinein gefeiert.

Über die vier verhüllt auftretenden Prolo-Rapper aus Wien hat auf diesen Seiten bereits Kollege Obkircher berichtet. Leider muss man anlässlich ihres ersten offiziellen Albums "Rap is (k)a Ponyhof“ (Schwab’s weg), das auf zwei Mixtapes folgt, vermelden: Berichte über Die Vamummtn sind lustiger als ihre Musik. Zumindest für die Albumdistanz gilt das; 17 Nummern lang praktisch nur übers Saufen und Pudern zu rappen, das geht nicht ganz auf. Dazu sind nicht nur die - zwischenzeitlich eh halbwegs


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