Wien, wo es isst  

Mozart-Grätzel: wo trotzdem nicht alles nur Touri-Schrott ist

Kulinarischer Grätzel-Rundgang


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Man ist da ja nicht so oft, es gibt wenige Gründe, die einen in das Labyrinth von Schulerstraße, Grünangergasse, Domgasse, Kumpf- und Blutgasse führen, in die miteinander verbundenen Höfe und Pawlatschen, auf die Treppen und durch die Gänge. Ateliers, Manufakturen, Kleinhandwerk, wie in einer anderen Zeit. Touristen wissen das, denn die besuchen das Mozarthaus zu Tausenden und durchströmen dabei das Grätzel. Sie sind auch der Grund, warum sich ein paar gastronomische Eigenartigkeiten hier seit Jahren halten, die mehrsprachig ausgeführten Speisekarten zeugen davon.

Saibling & Bananenmarmelade

Aber nicht alles ist Touri-Schrott. Cornelius Türk zum Beispiel machte in einer durch Böhle, Der Wein, Simon & Jakober gourmetmäßig schon recht gut versorgten Gegend vor einem Jahr eine ganz spezielle Gourmet-Boutique auf: Der frühere Bank-Manager bereiste ganz Europa auf der Suche nach feinen Sachen, die sonst niemand hat, lernte die Produzenten kennen, beschreibt ihre Geschichte und Philosophie

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