Ich habe noch einen Traum

Stadtleben | Gerichtsbericht: Werner Meisinger | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Die Menschen finden zurück zu den Wurzeln und essen bessere Gemüsesuppen

Wenn viele Eindrücke tagsüber auf mich eindrücken, schlafe ich unruhig und habe wirre Träume. In einem meiner letzten saß der greisenhafte Giscard d’Estaing mit einem knabenhaften Grasser auf einem Steg am Wörthersee, zeigte dem jungen Mann seine Bokassa-Diamanten, und dieser zeigte dem Giscard eine Rolex mit beinah echten Swarovski-Diamanten am Ziffernblatt, worüber der alte Giscard herzlich lachen musste. Über den See flogen Mirage- und Eurofighter-Kunstflugstaffeln, die Mirages zogen blau-weiß-rote Rauchfahnen hinter sich her, und der letzte Eurofighter hatte ein Transparent mit der Aufschrift "Kaufet Strassers libysches Olivenöl“ angehängt.

Dann schlenderten die beiden durch einen Park zu einer Villa, der knabenhafte Grasser in Shorts wie weiland Mock auf Staatsbesuch, Giscard in längsgestreifter Sträflingskleidung. An der Tür wurden sie von Paul Bocuse empfangen und an den Tisch geleitet. Davor


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