Ein Kompromiss ist nicht möglich

Komponistenbegegnung: Tiz Schaffer | Steiermark | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Slobodan Kajkut hat sein Album "Krst“ von prominenten Zeitgenossen remixen lassen

Auf seinem Ende 2009 erschienenen Album "Krst“, serbisch für "Kreuz“, einem 75-minütigen Werk, verbindet Slobodan Kajkut bedrohliche Drones, sachliche Beats, schaurige Lärmkulissen und byzantisch beeinflussten Gesang zu einer extravaganten Soundarbeit. Sie ist in einer schwarzen Doppelvinylbox erhältlich, auf der nicht mehr als ein weißes Kreuz prangt. Unlängst hat er dieses Album von acht Musikern remixen lassen, darunter so prominente Namen wie der amerikanische Produzent und Gitarrist James Plotkin, den man von Scorn oder Khanate kennen könnte. Oder KK Null, eigentlich Kazuyuki Kishino, bekannt von den japanischen Noise-Rock-Heroen Zeni Geva, ebenso heimische Musiker wie Lepenik oder Kauders.

Slobodan Kajkut stammt aus Bosnien-Herzegowina, er kam 2002 nach Österreich, um hier Komposition zu studieren. Unterrichtet wurde er etwa von Georg Friedrich Haas oder Gerd Kühr. Nach dem Studium ist er

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