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Jan Koneffke erzählt Geschichte in Geschichten

Lexikon | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Die unfreiwilligen Abenteuer eines Taugenichts erzählt der deutsche Autor Jan Koneffke (Jg. 1960) in seinem neuen, mit 500 Seiten umfangreich ausgefallenen Roman "Die sieben Leben des Felix Kannmacher“. Es geht um einen jungen Mann, der 1934 aus dem Deutschen Reich geschmuggelt wird und in Bukarest eine neue Identität bekommt. Es wird in diesen bewegten Zeiten nicht seine letzte Identität bleiben, und zeitweise wird er auch für die Nazis arbeiten. "Sieben Leben ...“ ist ein Schelmenroman samt eingearbeiteter Liebesgeschichte, der Autor erzählt Geschichte in Geschichten. Diese Woche stellt Koneffke, der seit einigen Jahren in Wien lebt, seinen Roman bei einer Lesung in der Alten Schmiede vor. Michael Cerha moderiert. SF

Alte Schmiede, Di 18.30


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