Vernissage

Kunst und Text gehen Hand in Hand

Lexikon | aus FALTER 39/11 vom 28.09.2011

Es handelt sich nicht gerade um Begriffe, die im heutigen Kunstjargon häufig verwendet werden: Die Ausstellung "Schönheit und Vergänglichkeit“ bringt im Essl Museum zeitgenössische Arbeiten internationaler Künstler mit Gegenwartsliteratur zusammen. Was ist schön? Der Bildhauer Marc Quinn stellt den klassischen Schönheitsbegriff infrage, indem er eine behinderte Kollegin in weißem Marmor porträtiert. Existenzielle Fragestellungen werfen sowohl die Kunstwerke von Jörg Immendorff, Jannis Kounellis, Zoran Music, Daniel Spoerri und Antoni Tapies als auch die in der begleitenden Lesereihe vorgestellten Werke auf. 17 Autoren wie Gerhild Steinbuch oder Michael Stavaric wurden eingeladen, Texte über die Werke für ein Kunst-Lesebuch zu verfassen und vorzutragen. NS

Essl Museum, Di 19.30; bis 22.1.


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