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DURST | Die Fragen Stellten Georg Eckelsberger, Manuel Köllner, Valentin Ladstätter und Thomas Askan Vierich | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Wofür würde man ein Stück seiner Freiheit aufgeben? Wo liegen die Grenzen der Freiheit? Wir haben Menschen gefragt, die es wissen könnten.

Die Beziehungsflickerin

Bindungstherapeutin Lin Burian über mentale Trägheit und die Tragik der Auge-um-Auge-Mentalität.

Was sind aus Ihrer persönlichen und beruflichen Sicht die Bedingungen für Freiheit?

Freiheit ist basal nur durch einen einzigen Umstand bedingt: Durch unser Menschsein selbst. Sie ist ein Wesensmerkmal des Menschen, ist uns immanent. Wir müssen und dürfen mit der Freiheit leben lernen. Wir haben Entscheidungen zu treffen und uns selbst zu bestimmen. Niemand nimmt uns ab, uns darauf zu besinnen, wer wir sein möchten, wie wir leben, was wir tun oder lassen wollen. Wir sind frei, weil wir Verantwortung tragen, Pflicht oder Schuld erkennen können, weil wir ein Gewissen haben, weil wir schöpferische Fähigkeiten besitzen und ja, weil wir in der Lage sind, das Gute vom Bösen zu unterscheiden.

Ein Gutteil meiner beruflichen Aufgabe


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