Freie Liebe, freie Triebe

DURST | Raffael Fritz und Anna Schiester | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Rein, raus, rein, raus: Unsere Sexologin DDr. Elfriede "Kamasutra“ Pfannenstiel-Brugger beantwortet eure wichtigsten Fragen zu Liebe, Sex und Zärtlichkeit.

Wir hatten in den Sechzigern die Sexuelle Revolution, schön und gut. Aber was wurde aus der freien Liebe? Ich warte!

Hatto (26)

Warten ist unnötig, Hatto, hau rein! Es gibt kein Gesetz gegen einvernehmliche Liebesbeziehungen zwischen mehreren Erwachsenen. Aber die Bezeichnung "Freie Liebe“ hat ein gewisses PR-Problem: Sie war mal eine erregende Idee, aber als sich die Schwaden der Sechziger Jahre legten, zeigte sie sich oft als bloße Chance für ungewaschene Typen, mit drei Siebzehnjährigen gleichzeitig im Bett zu landen. Damals waren eben andere Zeiten, und für manche offenbar ziemlich unterhaltsame.

Aber hättest du schon einmal versucht, eine offene Beziehung zu führen, wüsstest du, dass es kein Spaziergang durch einen Garten Eden aus primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen ist, sondern dass es einem Dinge wie "Verantwortung“,


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