Mode statt Masse

DURST | Aufgezeichnet von Martina Powell und Anna Schiester | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

DURST hat zwei Designerinnen und einen Designer nach dem Zusammenhang von Freiheit und Mode befragt - und wie frei sie arbeiten können. Birgit Indra ist bereits etabliert, Lisa Donhauser und Luciano Raimondi stehen am Anfang ihrer Karrieren.

Unisex für alle

Mein Weg in die Modebranche war eine große Befreiung. Nach der Schule habe ich begonnen Medizin zu studieren, aber ich war nicht wirklich glücklich damit. Während des Studiums fing ich zu nähen an, das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Deshalb habe ich abgebrochen. Meine Eltern waren schockiert, aber ich fühlte mich befreit. In der Medizin ist man ständig mit Schmerz und Leid konfrontiert, für mich war die Mode ein Kontrast dazu. Ich will etwas Schönes schaffen.

Es hat aber ziemlich lange gedauert, bis ich mein Interesse für Mode entdeckt habe. Das war sicher kein Kindheitstraum. Das Zeichnen war mir nie so wichtig wie das Handwerkliche. Heute bin ich sehr froh über meine Entscheidung. Freiheit hat für meine Arbeit auch


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige