Mit dem Fahrrad nach Rom

DURST | Robin Heyne | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

27 Tage dauerte Robin Heynes Weg von Wien nach Rom - mit dem Auto wäre es schneller gegangen. Doch der Komparatistikstudent wollte mit dem Fahrrad fahren, begleitet von Elena von Liebenstein. Für DURST schrieb er ein Reisetagebuch.

Wien, 2.8.

Ich nehme mir die Freiheit, ein Jahr meines Studiums in Rom zu verbringen. Unsere vierwöchige Radreise stellt so etwas wie einen Geburtsritus dar. Ich habe ein bisschen aufgeräumt. Das Herz wird einem kurz schwer dabei, aber tatsächlich, es erleichtert auch. Alles, was ich jetzt besitze, geht in die drei Ortlieb-Taschen, die meinem steirischen Waffenrad das Gewicht eines kleinen Motorrades verleihen. Freiheit ist die Fähigkeit sich zu beschränken … knirsch.

50 km vor Graz, 3.8.

Es war eine bewusste Entscheidung zu Qualitätsprodukten österreichischer Fabrikation zu greifen, aber leider ist eines unserer Räder bereits kurz nach Wien totalschädlich zugrunde gegangen.

Niederösterreichischer Gastfreundlichkeit, gepaart mit der Hilfsbereitschaft


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