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Falter & Meinung | Stefan Apfl | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Es ist nicht nötig, an den unvergesslichen Triumph der Falter-Seleção gegen den FC Raiffeisen Profil zu erinnern, schließlich ist er ja unvergesslich. Schön ist es dennoch.

Zudem gilt es, die gleißende Fackel des Ruhms an neu hinzugestoßene Kräfte wie Birgit Wittstock weiterzureichen, die ihren Nikotinkonsum vor zwei Wochen einstellte und seither an das schnaubende Gemüt eines Trifon Iwanow erinnert.

Wenn sich jener glorreiche 7. Oktober an diesem Freitag zum zweiten Mal jährt, werden wir zusammenrücken und des Tages gedenken, an dem uns die persische Trainerlegende Massoud Rahbar und das Brigittenauer Kapitänsmysterium Matthias Bernold zum 2:1 gegen den in Giebelkreuz-Dressen gekleideten Gegner führten.

Wir werden Florian "Die Parade“ Klenk, Wolfgang "Die Flanke“ Kralicek und Michael "Die Achillessehne“ Geringer hochleben und den Spielverlauf Revue passieren lassen. Als etwa der Autor, von einem humorlosen Rainer Nikowitz gefoult, aus unerhörtem Winkel zum 1:0 freistieß. Oder als Post-Direktor Mesut Dasdemir, in den Dress der ausgefallenen Ingrid "Die Manndeckerin“ Brodnig gezwängt, nach einem betörend türkisch-österreichischen Alleingang auf 2:0 erhöhte. Yasasın!

Irgendwann muss der Ball auch in unser Tor gekullert sein, ansonsten stünde da wohl kein 1er auf der anderen Seite. Aber beim besten Willen, an dieses "Tor“ kann sich hier keiner erinnern. Erinnerlich ist uns hingegen noch das Wort "Revanche“, das sie schon während der ersten Halbzeit keuchten, aber seit Spielende meiden. Read our lips: jederzeit.


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