Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Redaktion erklärt das Heft

Falter & Meinung | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Nachdem selbst die Politik-Redaktion des Hauses langsam, aber sicher den Überblick über die Unzahl von Affären und Skandalen in unserer kleinen Republik zu verlieren drohte, haben wir beschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen und Ordnung zu schaffen in der Korruptionslandschaft. Herausgekommen ist ein Dossier, das Stefan Apfl, Ingrid Brodnig, Joseph Gepp, Nina Horaczek, Florian Klenk, Barbara Tóth und Wolfgang Zwander gestaltet haben und das, by the way, keinen sehr guten Eindruck von unserem Land vermittelt; vielleicht sollte man mit dieser Falter-Ausgabe nicht wie gewohnt vor seinem Auslandsbesuch angeben, sondern sie ausnahmsweise unter dem Stapel blöder TV-Zeitschriften verstecken.

In den Medien führte Ingrid Brodnig ein Interview mit dem Internetexperten Viktor Mayer-Schönberger, der Daten lieber löscht, als sie zu speichern.

Die Kollegen vom Feuilleton haben mit zwei Schwerpunkten aufzuwarten: Wolfgang Schlögl führte ein Interview mit der Autorin Christine Nöstlinger, und im Rahmen der Verfilmung von Thomas Glavinic’ Roman "Wie man leben soll“ bat die Kulturmannschaft 44 Mitarbeiter des Films um einen Tipp, wie man eben leben soll.

Im Stadtleben beschäftigte sich Christopher Wurmdobler mit der Zukunft des Kaffeehauses. red


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige