9 Die Homepage

Politik | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Als der Falter 2002 die Millionendeals zwischen Karl-Heinz Grasser und seinen Freunden Peter Hochegger, Ernst Karl Plech und Walter Meischberger enthüllte, musste der damalige Finanzminister sich vor dem Nationalrat für seine Beraterkosten und seine Eigenpropaganda verantworten. Grasser sagte damals, seine Homepage werde ohnedies von "privaten Sponsoren“ bezahlt.

Die Homepage war von der Industriellenvereinigung über einen "Verein zur Förderung der New Economy“ mit 283.000 Euro finanziert worden.

Hätte Grasser das Geld nicht versteuern müssen? Führende Finanzexperten bejahten dies, das Finanzministerium sagte aber Nein. Der Rechnungshof, der den Fall prüfte, erteilte dem zuständigen Finanzamt später eine schwere Rüge. fk

Verdacht auf Steuerhinterziehung und Bestechung, Verfahren eingestellt ***


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