20 Credit-Swaps

Politik | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Alle machten es, also wollten die ÖBB auch dabei sein: beim großen Geschäft mit dem Cross-Border-Leasing. Im Jahr 2005 gingen sie unter ihrem damaligen Chef Martin Huber mit der Deutschen Bank einen 612,9-Millionen-Euro-Deal ein.

Selbst im besten Fall wären nur 36,9 Millionen Euro zu lukrieren gewesen. Huber und sein Finanzvorstand Erich Söllinger traten im April 2008 zurück. Söllinger hatte im parlamentarischen Untersuchungsausschuss eingestanden, dass die Treasury-Abteilung "den wahren Gehalt des Finanzprodukts überhaupt nicht verstanden hatte“.

Hubers Nachfolger einigte sich mit der Deutschen Bank auf eine Art Vergleich, die ÖBB traten aus dem bis 2015 laufenden Kreditvertrag gegen eine Einmalzahlung von 295 Millionen Euro aus. Die Spekulation war nach hinten losgegangen. BT

keine Ermittlungen **


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