21 ÖBB Cargo

Politik | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

7,1 Millionen bekam der ungarische Lobbyist András Gulya im Zuge der ÖBB-Übernahme der MÁV-Cargo (eine ungarische Bahn-Güter-Gruppe). Dass ÖBB-Aufsichtsräte Schmiergeldverdacht anmeldeten, wischte der Ex-Porr-Chef und nunmehrige ÖBB-Aufsichtsratsboss Horst Pöchhacker vom Tisch. Den Vorwurf nannte er im Falter "empörend“, dabei ist er nicht der einzige gegen ihn.

Als Porr-Chef soll der heutige Faymann-Vertraute Peter Hochegger nach Ungarn geschickt haben. Hochegger bekam 25.000 Euro Honorar über eine zypriotische Briefkastenfirma. Auch bei der Vermittlung des "Terminal Tower“        hatte die Porr Zahlungen auf das Zypern-Konto geleistet. Pöchhacker dazu vor Staatsanwälten: Man müsse darauf vertrauen, dass alles seinen ordentlichen Gang gehe. FK

Verdacht auf Geschenkannahme **


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