22 Faymanns Gespür für Inserate

Politik | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Der Vorwurf an Bundeskanzler Werner Fay-mann und Staatssekretär Josef Ostermayer, sie würden willfährige Medien mit Millionenförderungen in Form von Inseraten belohnen, ist so alt wie das Polit-Duo selbst.

Faymann, ein persönlicher Freund, Protegé und Inseratenkunde des verstorbenen Krone-Chefs Hans Dichand, stieg ab 1994 vom Wiener Wohnbaustadtrat über das Verkehrsministerium bis ins Kanzleramt auf. Josef Ostermayer, heute Staatssekretär für Medien, stand ihm dabei stets zur Seite (siehe auch S. 20).

Kürzlich konkretisierte der Ex-ÖBB-Chef Martin Huber vor der Korruptionsstaatsanwaltschaft die bis dahin nur anonym kolportierten Vorwürfe: "Die Bahn musste in ausgewählten Boulevard-Medien Inserate schalten, die das Ministerium bestellte“, sagte dieser über Faymanns Zeit als Verkehrsminister. Zuletzt veröffentlichte Profil Dokumente, die belegen, dass Faymanns damaliges Büro eigenmächtig Werbung im Namen der Asfinag schaltete.

Hat der heutige Kanzler also Staatsunternehmen

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