28 EM-Stadion

Politik | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Im Vorfeld der Europameisterschaft 2008 beschloss die Politik, Klagenfurt solle ein neues Fußballstadion erhalten. Rund 66 Millionen Euro wollten Bund, das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt investieren.

Im Zuge des Ausschreibungsverfahrens, das entscheiden sollte, welche Firma den Sportbau errichten würde, soll es zu Interventionen seitens des Landeshauptmanns Jörg Haider zugunsten der Firma Strabag gekommen sein. Eine Liste, in der das Konsortium Porr/Alpine an erster Stelle gereiht war, wurde unter ominösen Umständen in der Gratiszeitung Die Kärntner Woche veröffentlicht, was offensichtlich das Ausschreibungsverfahren sabotieren sollte. Genützt hat es nichts, das Stadion wurde von der Porr/Alpine gebaut. wz

Die Strabag klagte gegen den Zuschlag für Porr/Alpine, scheiterte aber ***


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