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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Das Leben ist eine ständige Enttäuschung. Vor allem, wenn man mit Science-Fiction-Filmen aufgewachsen ist und höchste Erwartungen an den technischen Fortschritt hat. Wir schreiben das Jahr 2011, und wo bitte ist mein Raumschiff? Wo ist mein Holodeck? Wo sind meine Cyborg-Implantate?

Die Zukunft schaut im Film immer besser aus. Wobei: Da gibt es jetzt ein cooles Projekt in der Schweiz. Forscher der ETH Lausanne haben einen Rollstuhl entwickelt, der unsere Gedanken lesen kann. Man muss nur nachdenken, ob das Gerät vorwärts, rückwärts, links oder rechts rollen soll, und prompt fährt es in diese Richtung. Als Nächstes wollen die Forscher zusammen mit Nissan Autos konzipieren, die man per Gedankenübertragung steuern kann. Endlich geht was weiter! Als Nächstes plädiere ich für Replikanten, die ausschauen wie Menschen. Oder für eine Zeitmaschine, mit der wir den Verlauf der Geschichte ändern können. Das geht in Filmen bekanntlich immer gut aus.


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