Mit dem Kopf durch die Wand

Feuilleton | Austropoplektüre: Gerhard Stöger | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Wolfgang Ambros’ Biografie ist wie der Künstler selbst: ein schwieriger Fall

Wenn ich an etwas glaube, dann mache ich es“, sagt Wolfgang Ambros in seiner Biografie. "Nicht halb. Nicht, so gut es geht. Ich mache es einfach. Und wenn da eine Wand ist, renn ich mit dem Schädel drauflos. Bisher hat immer die Wand nachgegeben.“ Womöglich dämmert es dem alten Sturschädel, dass das nicht bis in alle Ewigkeit so sein dürfte.

Kommenden März wird der einstige Kaiser des Austropop 60. Bis dahin wollte er mit seinen Memoiren nicht mehr warten; "Wolfgang Ambros. Die Biografie“ ist bereits jetzt erschienen. Andrea Fehringer und Thomas Köpf haben das Leben des Musikers so aufgeschrieben, wie er es ihnen in vielen Interviewsitzungen erzählt hat.

Mit Musik haben die beiden nicht viel am Hut, Fehringer und Köpf sind in der Welt der Lifestylemedien zu Hause. Widerspruch ist das keiner. Schließlich ging Ambros vor vielen Jahren jenes Feuer verloren, das ihn einst zur wichtigsten österreichischen


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