Neue Platten

Kurz besprochen: Feist klingt jetzt schroffer, Ernst Molden wie gewohnt

Feuilleton | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Pop 

Feist: Metals Für ihr viertes Album hat sich die kanadische Sängerin etwas länger in Klausur begeben. Dass sie, dem Albumtitel entsprechend, mit einigen überraschend schroffen Passagen aufwartet, tut ihrem zwischen Folkpop und Jazzanklängen in eher stillen Gewässern angesiedelten Songwriting gut. Wo Feist zuletzt auf "The Reminder” (2007) ein wenig zum Geschmäcklerischen neigte, klingt "Metals“ lebendiger. Die Songs sind sehr, sehr gut; und die Arrangements, die bei aller Liebe zum klanglichen Detail auch ganz schön, pardon, feiste Grooves aufweisen, stehen ihnen um nichts nach. (Universal) SF

Molden, Resetarits, Lang & Band: Weida Foan Ernst Moldens Coveralbum "Foan“ war 2008 eine künstlerisch sehr wichtige Lockerungsübung. Inzwischen hat der Wiener Liedermacher seine Sprache gefunden, wie das aktuelle Album "Es Lem“ eindrucksvoll zeigt. Unter entsprechend entspannten Vorzeichen steht die zweite Sammlung von Coverversionen. Molden teilt sich den Gesang mit Willi


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