Die Kapitänin und der Untergang

Steiermark | Porträt: Maria Motter | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Martina Schröck ist die sechste Vorsitzende der Grazer SPÖ seit 2010. Wie tickt die neue SP-Chefin?

In den Atempausen zwischen ihren Antworten zieht Martina Schröck hastig an ihrer Zigarette. Die vergangene Woche war stressig für die 34-jährige, die am Montag recht überraschend zur neuen Vorsitzenden der Grazer SPÖ gewählt wurde - zur sechsten seit Juni 2010 -, nachdem Edmund Müller nach nur sechs Monaten zurückgetreten war. Für das Gespräch hat die neue SPÖ-Chefin den Gastgarten des Schloßberg-Restaurants gewählt. Dort hat sie mit Seniorinnen gefeiert, die ehrenamtlich arbeiten. Ein Engagement, das selten geworden ist.

Ob Engagement ausreichen wird, um die Grazer SPÖ wieder ganz nach oben zu führen, ist fraglich. Laut Umfragen braucht es dazu schon ein kleines Wunder, liegt die ehemalige Bürgermeisterpartei in Graz doch nur noch bei 16 Prozent. "In Wirklichkeit fangen wir bei null an, was das Vertrauen und das Verständnis der Grazer und Grazerinnen betrifft“, sagt Klubobmann


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