Performance  Tipp

Wenn eine Choreografin Hausbesuche macht

Lexikon | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Seit 2004 arbeitet die Wiener Tänzerin/Choreografin Milli Bitterli an einem ungewöhnlichen Projekt: In und für private Wohnungen, die sie vorher noch nie gesehen hat, entwickelt sie spontane Choreografien, die mit der Kamera dokumentiert werden. Auf diese Weise wurden bereits Wohnungen in der Schweiz, in Japan, Finnland, Deutschland und Österreich zu Bühnen; die Choreografien werden von der Architektur ebenso beeinflusst wie von den Gastgebern. "Ich möchte mir vorstellen, dass es für jeden Moment in meinem Leben eine Bewegung gibt“, sagt die Künstlerin. Im Rahmen des Brut-Themenschwerpunkts "Video gehört auf jede Bühne“ zeigt Bitterli mit "Was bleibt?“ nun einen Abend, an dem sie live auf die Filme der Wohnungschoreografien reagiert. WK

Brut im Künstlerhaus, Sa, Mo, Mi 20.00


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