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Das "gute Leben“ holt uns aus der Krise raus

Lexikon | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Als sein politischer Ziehsohn Rafael Correa im Jänner 2007 zum neuen Präsidenten von Ecuador ernannt wurde, war der Ökonom Alberto Acosta fast am Ziel seiner Träume. Acosta gilt als einer der nahmhaftesten politischen Denker Lateinamerikas. Er propagiert indigene Konzepte wie Sumaq Kawasay (Übersetzt: "Gutes Leben“) oder die Yasuni-Initiative, bei der internationale Erdöl-Ausgleichszahlungen zur Senkung der Emission von Kohlendioxyd beitragen sollen. Der charismatische Querdenker war dem frischgebackenen Präsidenten jedoch bald ein Dorn im Auge. Dem populistischen Staatsmann gefiehl es nicht, dass Acosta weiterhin ein offenes Gesprächsklima zur Opposition pflegte. Schließlich kehrte der Energieminister und Leiter des Verfassungskonvents der Politik wieder den Rücken zu und lehrt nunmehr als Ökonomieprofessor an der Universität in Quito. Zu Besuch in Wien, wird er in den kommenden Tagen gleich an drei Diskursveranstaltungen teilnehmen: Am Samstag stellt er im Wuk die Theorie


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