Film Neu im Kino

David Schalko zeigt "Wie man leben soll“

Lexikon | aus FALTER 40/11 vom 05.10.2011

Charlie Kolostrum ist nicht unbedingt, was man sich unter einem Role-Model vorstellt. Er ist dick, pickelgesichtig und ungeschickt, ein ungeliebter Bub halt, unglücklich mit sich und der Welt und viel zu träge, um etwas daran zu ändern. Und doch kriegt auch Charlie noch seine Chance. Das ist das Schöne an "Wie man leben soll“, dem ersten Kinofilm von Fernsehroutinier David Schalko und Drehbuchautor Thomas Maurer.

In rasendem Tempo erleben wir Kindheit und Pubertät, erste Liebe und Studentenzeit im Wien der 80er-Jahre mit. Mit weißem Hemd und schwarzem Hut stolpert Charlie ins Studium der Kunstgeschichte und seiner Kommilitoninnen, sammelt Erfahrungen als Keiler für die Partei und mit einem lieben Swingerpärchen, jobbt als Taxler und avanciert zum Popstar. Rund um den deutschen Newcomer Axel Ranisch tauchen in Kleinstrollen unzählige Stars der heimischen Fernseh-Kabarett-Theater-Szene auf. Wer wissen will, wie das alles im Detail vor sich geht, wer noch aller in dem Film ist und wohin das am Ende alles führt, muss seinen inneren Kolostrum überwinden und halt ins Kino gehen. Mo

Ab Fr in vielen Kinos


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