Ein Papierkorb mit Abfall für einige

Extra | Claus Philipp | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Navid Kermani begibt sich mit "Dein Name“ ausgiebig auf Selbstsuche und verliert an literarischer Form

Wollt ihr die totale Selbstbezüglichkeit? "Jein, jein, jein!“, riefen sie, wie sie da vor ihren Laptops hockten und über ihren Texten und Kolumnen brüteten. Einer demolierte noch schnell für die Autorevue einen Lamborghini, bevor er zur nächsten Lesereise aufbrach, und sieh an: Der Lamborghini hatte eine neue Form gefunden, man hatte nur Gas geben müssen dafür, und wenn die Form auch keine ganz freiwillig hergestellte war, so war sie doch immer noch gut zu gebrauchen als, ja, Material.

Material, das ist es doch, was wir in Überfülle vorfinden, worin wir uns auch verirren, wir müssen scheinbar gar nicht mehr danach suchen, es überrollt uns. Aber wie das alles jetzt sortieren? Nein, wir schreiben hier nicht weiter über die Befindlichkeiten von Thomas Glavinic & Co. Aber irgendwie tauchte diese Assoziation auf bei der Lektüre von Navid Kermanis "Dein Name“. "Nichts wird weggeworfen“;


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige