Nachrichten aus einem verschwundenen Land namens DDR

Sigrid Löffler | Extra | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Mehr als 20 Jahre nach dem Ende der DDR ist diese mehr denn je Thema der deutschen Literatur. Die meisten Autoren haben gemischte Gefühle

Die Mauer ist seit mehr als 20 Jahren weg, die DDR ist verschwunden, doch waschechte DDR-Menschen sind nach wie vor munter unterwegs. Auch in der Literatur. Vor allem in der Literatur. Vor allem in der Literatur, die von gebürtigen DDR-Autoren (zumeist: Autorinnen) geschrieben wird.

Egal, welcher Alterskohorte sie angehören, ob sie gestandene Romanschreiber mittleren Alters sind oder gerade ihr erstes Buch herausbringen: Die Nachbilder der DDR bedrängen sie immer noch und wollen erzählt sein. Der real verunglückte sozialistische Staat kann freilich nur in Form von Verfallsgeschichten erzählt werden. Dieser Verfall kann bedauert oder bejaht werden - von den meisten Autoren beides zugleich. Ihre Bücher changieren zwischen Abrechnung und Rechtfertigung.

Die Älteren bringen ihre historische Zeugenschaft ins Spiel - sie wissen noch, wie der Alltag hinter

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