Gegen Dunkelheit hilft die Lampe im Gehirn

Extra | Julia Zarbach | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Das italienische Multitalent Asciano Celestini entführt in dem Roman "Schwarzes Schaf“ in ein Irrenhaus namens Italien

In seiner Heimat Italien ist der Schriftsteller, Regisseur, Musiker, Schauspieler und Dramaturg Asciano Celestini längst ein Star, ein charismatisches Allround-Genie mit schelmischem Spitzbart.

Mit dem im Original bereits 2006 erschienenen Roman "Schwarzes Schaf“ liegt nun zwar erstmals ein Buch Celestinis in deutscher Übersetzung vor, jedoch verliert dieses Verdienst angesichts der mangelhaften Werkeinführung des Verlags an Bedeutung. Der Wagenbach-Verlag setzt einiges an Wissen voraus, das der nicht-italienischsprachige Leser schwerlich haben kann.

Der Kontext des Buches - 2010 übrigens von und mit Celestini in der Hauptrolle verfilmt - ist für das Verständnis aber absolut notwendig. Den 1972 in Rom geborenen Autor kennt man in Italien vor allem als Sozialkritiker. Und so wundert es nicht, dass der "Nachruf auf die elektrische Irrenanstalt“, so der Untertitel


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