Reden wir besser nicht übers Rauchen

Wolfgang Kralicek | Extra | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Mit Stuart Evers’ "Zehn Geschichten übers Rauchen“ werden auch Nichtraucher ihre Freude haben

Zu den unangenehmen Begleiterscheinungen der Antirauchgesetze gehört der Umstand, dass dauernd über das Rauchen geredet wird. Du rauchst noch? Ja, aber dass in Restaurants nicht mehr geraucht wird, damit kann ich eigentlich gut leben. Kannst du dich noch daran erinnern, dass man im Flugzeug rauchen durfte? Ist das nicht irre? Und so weiter. Irgendwie muss man die paar Minuten, die man mit Wildfremden in einer Raucherzone verbringt, schließlich mit Konversation füllen.

Wenn schon, dann soll man eben rauchen. Darüber reden sollte man besser nicht. Rauchen ist einfach kein sonderlich spannendes Thema. Einem Buch, das "Zehn Geschichten übers Rauchen“ heißt, begegnet man deshalb zunächst mit Skepsis. Zum Glück aber stellt sich bald heraus, dass der Titel nicht so ernst gemeint ist. Rauchen spielt zwar in allen Geschichten eine mehr oder weniger wichtige Rolle. Das Rauchen selbst aber ist

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