Aston Martin, Apple und American Express

Extra | Julia Kospach | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Stephen Fry legt mit "Ich bin so fry“ den zweiten Teil seiner herrlich neurotischen Autobiografie vor

Stephen Fry ist ein Mann mit einer echten Leidenschaft für ausufernde Selbstgeißelungen, die nicht selten in einem trotzig-ironischen Aufstampfen à la "Ich muss endlich damit aufhören, mich ständig zu entschuldigen“ gipfeln. Da ist er, und zwar in Reinkultur: der große Widerspruch zwischen der Außen- und der Innenwahrnehmung.

Glaubt man dem, was Fry glaubt, klingt erstere so: "Aufgeblasener, hochnäsiger Oxbridge-Arsch in seinen Spießerklamotten und Angeberautos. Was für ein Blödmann.“ Und zweitere: "Was für ein Heuchler. Halbjüdischer Schwuler, der eigentlich nicht weiß, was er tut und wer er ist, aber doch ewig derselbe durchtriebene, hasenfüßige und naschhafte Teenager bleibt, der er schon immer war.“ Wir denken eher: Schauspieler und Komiker, eloquent, geistreich und "very british“, mit Neigung zum Übergewicht, sozialisiert in einem illustren Freundeskreis mit


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