"Wir müssen von uns erzählen, damit die Welt uns nicht vergisst“

Extra | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Island ist Gastland der Frankfurter Buchmesse. Kristof Magnusson erklärt die isländische Literatur - von den Sagas über Halldór Laxness bis zum Krisenroman

Der Name des Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness geht hiesigen Lesern noch verhältnismäßig leicht über die Lippen. Aber sonst? Weiß man über die isländische Literatur vielleicht noch, dass die Isländer in grauer Vorzeit viele Sagas und Eddas geschrieben haben; und hat eventuell den Namen des zeitgenössischen Krimi-Bestsellerautors Arnaldur Indridason schon mal gehört. Dazwischen aber klaffen gewaltige Lücken.

Der deutsch-isländische Autor Kristof Magnusson ist im deutschsprachigen Raum vermutlich die beste Adresse, um sich ein bisschen was über Literatur aus Island erzählen zu lassen. Magnusson hat neben seinen eigenen Büchern, die er auf Deutsch verfasst, zuletzt auch zahlreiche Übersetzungen isländischer Werke angefertigt und ist rund um die Buchmesse im Dauereinsatz.

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