Was explodierte 1908 in Sibirien? oder: Brauchen wir einen Naturbegriff?

Extra | Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Philosophie: Ist der Mensch Teil der Natur, deren Passagier oder eine Naturkatastrophe? Michael Hampe sucht nach Antworten

Der Natur geht es schlecht. Darüber sind sich mittlerweile alle einig. Was aber meinen wir eigentlich mit "Natur“? Michael Hampe, einem breiteren Publikum durch seine "Vier Meditationen über das Glück“ unter dem Titel "Das vollkommene Leben“ (2009) bekannt geworden, reflektiert in seinem neuen Buch "Tunguska oder Das Ende der Natur“ über den Naturbegriff seit der griechischen Philosophie - mit weitreichenden Folgen.

Denn sein Nachdenken führt ihn nicht nur zu dem Schluss, dass es besser wäre, nicht von "der Natur“ zu sprechen, sondern auch, dass eine philosophische Abhandlung womöglich nicht in der Lage ist, über einen solch grundlegenden Begriff auf befriedigende Weise Auskunft zu geben (siehe Interview Seite 33).

Seine Skepsis gegenüber der monologischen Philosophie hatte den Professor für Philosophie an der ETH Zürich in "Das vollkommene Leben“


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige