Der Vater des Wiener Kreises

Extra | André Behr | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Physik: Eine Studienausgabe erschließt das Werk des Physikers, Philosophen und Wissenschaftstheoretikers Ernst Mach

Mit schöner Regelmäßigkeit schaffen es Meldungen aus der Welt der Physik in die Schlagzeilen, wenn sie besonders spektakulär klingen. Der Hunger nach Sensationen ist so groß, dass die meist vorsichtigen Formulierungen der Forscher untergehen, und Medien abenteuerliche Vermutungen behandeln, als seien sie bereits mehr als ein Gedankenkonstrukt.

In solchen Momenten würde man sich die kritische Stimme eines Ernst Mach wünschen. Der Experimentalphysiker, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker, geboren 1836 in Chirlitz bei Brünn im ehemaligen Österreich-Ungarn, war einer der antispekulativsten Denker seiner Zeit - einer Zeit, in der die Newton’sche Mechanik die Lehrmeinung ebenso dominierte, wie es heute die Relativitäts- und die Quantentheorie tun. Einer Zeit auch, in der sich die Grenzen von Newtons Denken abzeichneten wie jetzt diejenigen der genannten etablierten


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