Das goldene Zeitalter der Zusammenarbeit

Extra | Karin Chladek | aus FALTER 41/11 vom 12.10.2011

Zukunftsforschung: Auch in seinem neuen Buch erweist sich Parade-Vordenker Jeremy Rifkin als hoffnungsloser Optimist

Wer ein echter Vordenker sein will, darf bei Analysen nicht zögerlich sein. Jeremy Rifkin ist dafür bekannt, aufs Ganze zu gehen. Und dafür, das Glas eher halb voll als halb leer zu sehen. Sprich: Der Mann ist ein unverbesserlicher Optimist. Der US-Wirtschaftsforscher und bekennende EU-Fan Rifkin erklärt gleich in den ersten Kapiteln seines neuen Buches "Die dritte industrielle Revolution“, die eigentliche Ursache der derzeitigen Krise, die gemeinhin als Finanz- und Schuldenkrise gilt, sei nicht richtig erkannt worden.

Er selbst betrachtet den seit Juli 2008 massiv gestiegenen Erdölpreis als Auslöser der Krise. Da das gesamte globale Wirtschaftssystem aber immer noch am Öltropf hänge, habe dies eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die bis heute nicht gestoppt werden konnte.

Das ist eine gewagte These, und doch ist es inzwischen Allgemeinwissen, dass die wirtschaftliche


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